Larp Schloss

Larp Schlösser, die man IT knacken kann

Die Idee für die Schlösser hat seinen Ursprung im Phönix Regelwerk und ist von dort aus abgeleitet. Dort werden Schlösser mittels einem kleinen Kasten und Murmeln dargestellt. Ein Freund von mir hat sich für den letzten Con ein geniales Prinzip ausgedacht, wie Schlösser auf dem Larp dargestellt werden können.

Real bespielbare Schlösser

Wer Phönix kennt (und wem sowas Spass macht), der weiß eventuell auch, wieviel Freude es machen kann, mit seinem Charakter Schlösser zu knacken, was wirklich äußerst spannend sein kann. Dabei ist es so, dass man das Schloss nicht fiktiv öffnent, sondern wirklich etwas erlebt, während man das Schloß aufknackt. Dieses Prinzip sollte etwas verebssert werden.

Spielspaß ohne Fertigkeit

Ansatzpunkt war, dass jeder an den Schlössern rumfummeln kann, ohne dass man unbedingt eine Fertigkeit benötigt…

Der Aufbau / Das Innenleben

Die eigentliche Idee: Im Schloß gibt es vier Scheiben, dort steht der Spieleffekt drauf, zum Beipsiel “Falle” oder “Tür offen”.  Man kann mit dem Schlüssel / Dietrich also real versuchen, das Schloss zu knacken, indem man durch Drehen des Schlüssels eine Scheibe aus der Verankerung löst und diese dann unten am Schlosskasten “rausfällt” und den Spieleffekt freigibt…

Larpschloss Mechanik und Innenleben
Das Innenleben des Schlosses

 

Befestigung der “Scheiben”

wie man auf dem nächsten Bild erkennen kann besteht der eigentliche Trick darin, dass die Scheiben mittels eines kleinen Magneten (aus dem Gizeh Zigaretten Papieren) oben gehalten werden. Die Scheiben kann man nun durch Drehen des Schlüssels lösen und eine Scheibe klappt runter.

Magneten
Funktionsweise Scheibenaufhängung

Auf dem Bild unten sieht man das Prinzip noch einmal von oben: Im Bild sind die Scheiben alle noch fest, drehen wir nun den Schlüssel fällt eine der Scheiben nach unten.

Ansicht von oben, Schlüsselprinzip
Blick in das Larpschloss

 

Das Spiel

Update: Version 2

Mittlerweile bauen wir schon die zweite Version des Schlosses. Ziel war es, dass Schloß insgesamt kleiner zu machen und die Schwierigkeit ein wenig zu erhöhen, indem wir “Zwischenstege” eingeführt haben, das bedeutet, man kann ZWISCHEN zwei auslösenden Scheiben landen, was es dann noch ein wenig komplizierter macht, da muss man zumindest etwas “nachfühlen”… ;-)

Falls jemand das Schloß nachbauen will, freuen wir uns sehr und stellen das gerne auch im Larpboten vor!

DSC_5142

 

Tasos

Tasos

1996 war mein erstes LARP, seitdem lässt mich dieses tolle Hobby einfach nicht mehr los. Irgendwann habe ich dann diesen Blog gestartet, um etwas zur Community beizutragen. Ich freue mich, dass Du den Weg auf meine Seite gefunden hast!

10 Kommentare zu “Larp Schlösser, die man IT knacken kann

  1. Schöne Idee! Ich kannte bisher nur die Murmel-Variante, aber an der hier gefällt mir, dass es viel mehr nach Schlösser knacken aussieht, weil man mit Dietrichen darin rumstochern kann.

    1. Ja genau, das mit den Murmeln hatten wir auf einem Phönix kennengelernt und di vorgestellten Schösser sind im Grunde eine Modifikation bzw. Weiterentwicklung dieser Idee. Allerdings sind Murmelschlösser einfacher herzustellen, sind aber eben auch “zufallsgesteuerter”. Die nächste Version der Scheibenschlösser ist bereits in Arbeit :-)

  2. Kann ich mir gut auf Con vorstellen.
    Vielleicht den Mechanismus noch verfeinern, mit mehr Optionen.
    Zum Beispiel ein Zahnrad Fallsystem, wo erst mit Bildung der Reihe von Löchern zwischen den Zacken auf gesamter Länge ein Effekt passiert, bzw das Schloss aufgehen kann.

    1. Hey finde die Idee echt super, denke auch, die Idee ist relativ leicht umsetzbar, wie es jetzt dargestellt ist, oder? Mit Zahnrädern stelle ich mir relativ kompliziert vor, muss ich sagen. @Serk: Wie hast Du das gedacht, ist irgendwie nur teilweise verständlich ;-)

      1. Ein feinerer Mechanismus wäre schön, dann kann auch ein Schlossknacker, der etwas von seinem Handwerk versteht, etwas damit anfangen. Eventuell kann man das ja auch durch die Form der Scheiben beeinflussen bzw. durch deren Positionierung?

        1. Hey JAYAY! Danke für die Anregung, ich finde die Idee eigtl ziemlich gut, dass man das noch etwas schwerer machen könnte. Bisher ist es eigtl eher so eine Zufallssache, aber eben nicht schwer zuknacken. Dachte auch, dass man teilweise so Blockaden einbauen könnte. Wir tüfteln schon an der Version 2. Ich denke, das kommt dann aber erst in die dritte Version, die Idee finde ich aber klasse!

          1. Huhu –
            Vom Dungeonbauen mit dem guten, alten Geschichte erinnere ich mich noch an ein System, das zwei Mechaniken gleichzeitig auslöst. Der Trick dahinter war, die richtige als Basis zu setzen und mit einer zweiten, die einen Effekt bei Fail auslöste, so zu koppeln, dass man die Basis nur mit etwas Geschick alleine auslösen konnte. Im Falle der Scheiben könnte ich mir einen Steg vorstellen, der mehrere Scheiben zu Fall bringen kann, und hinter dem Steg eine einzelne Platte, die die “richtige” ist; so dass man hinter den Steg fummeln muss und das Risiko eingeht, eben andere Dinge mit auszulösen.

  3. Hey das ist auch wieder eine extrem gute Idee finde ich! ich stelle mir das gerade so vor, dass man einen “Klappsteg” zwischen jeweils 2 Scheiben hat, den man quasi erstmal endfernen müsste, um die “Fallenscheibe” nicht mit auszulösen. Im übrigen habe ich den Beitrag gerade nochmal upgedatet “VERSION 2″. Das Schloss ist schon etwas schwieriger zu knacken, weil man auf den “Zwischenstegen” landen kann, was es schonmal etwas fummeliger macht, man muss halt “ertasten” ob man NEBEN oder AUF einer Scheibe ist gerade… “

      1. Hehe, wir haben da nur ganz einfache Heringe vom Zelten für verwendet. Also ich hoffe wir kommen etwas voran, dann soll es bald eine Weiterentwicklung geben :-)

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