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“Gläsernes Schloss” – Geeignet für’s LARP?

In einem anderen Artikel habe ich mich bereits mit dem Thema LARP-Schlösser befasst. In diesem Artikel möchte ich Dir meine Erfahrungen näherbringen, ob das im Artikel abgebildete Schloss für das Larp geeignet ist oder nicht. Genaugenommen handelt es sich bei diesen Schlössern um Übungsschlösser für das "Lockpicking (Wikipedia)", welche ich bei Amazon* bestellt habe

Geeignet für das LARP ? - kurz gesagt...

... jain. Preis ist super, Optik genial, spielbereichernd wäre der Einsatz definitiv... wenn da nicht ein Haken wäre, der hohe Schwierigkeitsgrad.

Hier das Schloß und die Werkzeuge. Dabei waren noch 2 richtige Schlösser.
Hier das Schloß und die Werkzeuge. Dabei waren noch 2 richtige Schlösser.

Optik

Mir gefällt die Optik ausgesprochen gut. Für Science Fiction sieht das nach einem spacigen Schloß aus und im Bereich Fantasy - / Mittelalterlarp schreit das Schloß gerade schon nach "Plot!" :-) Sicherlich diskutabel, ob das nicht eher authentisch aussehen sollte, aber ich find's durchaus einsetzbar.

Spielnutzen

Also, das Schloss zu knacken ist deutlich einfacher, als wenn man ein echtes Schloss knacken müsste. Von daher ist es natürlich einfach toll, wenn die Larper real an den Dingern rummfummeln können. Das sollte also Jedem, der auf sowas steht, eine Menge Freude bereiten.

Funktionsweise

Wie genau so ein Schloss funktioniert wusste ich auch nicht. Letztlich ist der Trick dabei, dass man die hier horizontalen, gefederten Stifte mit den kleinen Werzeugen zurückdrückt und dann mit einem zweiten Werkzeug dreht. Soweit die Theorie, gelungen ist mir das bisher nicht :-) .. evtl bin ich aber auch nur zu ungeschickt ...

Hier ein Blick auf die Details
Hier ein Blick auf die Details

Gedanken zu Regeln

Nunja, was passiert, wenn ein Charakter Intime Schlösser knacken kann? Dann sollte dieser auf jeden Fall einen Outtime-Vorteil erhalten, was bei diesen Schlössern allerdings nicht umsetzbar ist. Für hardliner-mäßige DKWDDK-Regeln ("Du kannst, was Du darstellen kannst") ist das natürlich kein Problem.

Kosten

Nunja, etwa 15-20 € sind natürlich nicht ganz günstig. Wenn eine Orga jedoch als echte "Seltenheit" 2-3 dieser Schlösser bestellt und diese mehrfach einsetzen würde, dann rechnet sich meiner Meinung nach das Spielerlebnis voll und ganz.

Der Haken: Hoher Schwierigkeitsgrad

Ich bin jetzt nicht sehr geduldig und geschickt, was solche Sachen angeht, aber innerhalb einer Stunde und Anleitung gelang es mir ungebübt nicht, dieses Schloss zu knacken. Von daher glaube ich, dass der Schwierigkeitsgrad leider einfach zu hoch ist. Sicherlich gibt es Larper, die finden das genial, insgesamt sollte meiner Meinung nach die Schwelle etwas geringer liegen, damit so ziemlich jeder Spieler etwas davon haben kann.

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Tasos

Tasos

1996 war mein erstes LARP, seitdem lässt mich dieses tolle Hobby einfach nicht mehr los. Irgendwann habe ich dann diesen Blog gestartet, um etwas zur Community beizutragen. Ich freue mich, dass Du den Weg auf meine Seite gefunden hast!

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