Blaster für das LARP

Die allerbesten Blaster, für den modernen Larper! [HOWTO]

Ganz klar, der beste Blaster ist der:
 

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Ok, durchatmen!

  

Genau um so etwas zu vermeiden, dieser Artikel und für alle, die aus Dart-Blastern* für das Larp keine Doktorarbeit machen möchten.

Wer’s ganz kurz haben möchte, das Fazit vorweg:
  

Mit Motor: m.E. die Stryfe*,

ohne Motor m.E. die Retailiator*

  

Vegleich einiger generell gut geeigneter Modelle

So, für alle, die nicht näher ins Detail gehen möchten, habe ich mal ein paar Blaster rausgesucht, die allesamt gut geeignet sind für das LARP, also gut Aussehen („realisitisch“) vom Handling nicht nervig sind und aus denen sich Einiges machen lässt.

  

Modell: Strongarm* – „Klein & günstig, gutes Handling“

Handling / Nachladen : Sehr gut (6-er Trommel)
Erweiterbarkeit / Flexibilität: Gering (1x Rail an der Oberseite)
Motor: Nein

Vorteile: Kein Motorengeräusch
Nachteile: Keine einhändige Bedienung möglich, geringe Erweiterbarkeit / Flexibilität

 

  

Modell: Retaliator*  – „Sehr erweiterbar, perfekter Allrounder ohne Motor“

 

Handling / Nachladen: Etwas nerviger Magazinwechsel (Variabel, große Magazine überproportioniert)
Erweiterbarkeit / Flexibilität: Rail Oberseite, Schulterstütze, Laufverlängerung
Motor: Nein

Vorteile: Kein Motorengeräusch, sehr gute Erweiterbarkeit / Flexibilität
Nachteile: Keine einhändige Bedienung möglich

 

Modell: Stryfe*  – „Sehr erweiterbar, perfekter Allrounder mit Motor“

Handling / Nachladen: Etwas nerviger Magazinwechsel (Variabel, große Magazine überproportioniert)
Erweiterbarkeit / Flexibilität: Rail Oberseite, Schulterstütze, Laufverlängerung
Motor: Nein

Vorteile: Einhändige Bedienung möglich, sehr gute Erweiterbarkeit / Flexibilität
Nachteile: Motorengeräusch

 

 

 

 


Detailliert: Bewertungsparameter für LARP-geeignete Blaster

Größe & Typ

Hier fängt’s natürlich an! Sicherlich hat man ein Bild im Kopf, was für einen Charakter man in etwa darstellen möchte. Das sollte man sich auch relativ genau überlegen, denn Dartblaster neigen tendenziell dazu doch recht und unrealisitisch gross zu sein, was aber natürlich allein schon die Größe der Darts nicht anders möglich macht.

In Sachen Größe gibt es ganz klar Unterschiede, wie folgendes Bild beweist, bevor ich da jetzt absichtlich mal ins Extreme :

Hier bin ich ins extrem gegangen, denke wir haben hier ungefähr einen der größten und den wohl kleinsten Blaster, den es gibt („NERF Jolt„. Allerdings handelt es sich eher um Ausnahmen.

 

 

Generell gibt es im Grunde mehr oder weniger vier Größenordnungen:

Links nach Rechts: Monster-Wummen, Gewehrgröße, Große Pistole, Kleine Pistole

 

Fazit, Thema Größe: 

Ich denke, man fährt am besten mit der dritten Waffe von oben (Hier eine „Retaliator“, was auch mit dem Thema Flexibilität in Anbauten zutun hat, ausschlaggebend dabei ist, dass dieser Typ sehr gut erweiterbar ist und man sich unterschiedliche Größen an Waffen mit Anbauteilen realisieren kann.

    

Motorisiert / Nicht-Motorisiert

Hier scheiden sich im LARP-Bereich die Geister:

   

Vorteile, motorisierte Waffen

  • Hohe Feuerfrequenz
  • Einhändig bedienbar

Nachteile, motorisierte Waffen

  • Motorgeräusch „Föhn“
  • Anschleichen und schnell feuern wird schwierig
  • Mehr Streuung

Um das mit dem Motor einmal zu demonstrieren, hier eine motorisierte Waffe im Livemodus:

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Dieses Motorengeräusch empfinden viele Larper sicherlich als befremdlich, mich eingeschlossen, wem das nichts ausmacht, oder wer das als futuristisches Waffengeräusch verkaufen kann, nunja…

    

Kommen wir zu den Pros und Contras der nicht-motorisierten Blaster:

 

Vorteile, nicht-motorisierte Waffen

  • Ganz schönes „Knallgeräusch“ beim Abzug
  • KEIN Motorgeräusch
  • weniger Streuung

Nachteile, nicht-motorisierte Waffen

  • Geringere Feuerfrequenz
  • Einhändig Bedienung nicht möglich

Beispiele:

Wohlwissendlich, dass ich das Fazit etwas vorziehe, hier mal zwei larpgeeignete Blaster, einmal mit und einmal ohne Motor:
    

Links: „Stryfe“ (Motor) – Rechts „Retaliator“ (ohne Motor)

  

Die beiden Blaster sind in der Vielzahl der Eigenschaften vergleichbar, haben etwa die gleiche Größe, verwenden Magazine, können mit Anbauteilen erweitert werden und haben ein RELATIV realistisches Aussehen.

 

 

 

 

Flexibilität und Anbauten

Das Thema Flexibilität der Anbauten spielt eine wichtige Rolle. Einen klaren Vorteil, was auch die Optik angeht, haben da beispielsweise die beiden oben verglichenen Blaster, hier nochmal gegenübergestellt. Unten siehst ein paar Variationen, die man mit Anbauteilen (teils andere Nerfmodelle) realisieren kann.

 

Jeweils zwei Variationen mit der „Stryfe“ (Orange) und zwei mit der „Retailiator“ (Blau):

Larpgeeignete Blaster, die nicht / weniger stark erweiterbar sind

Klar, ich vereinfache hier rel. stark Dartprofis werden das wohl kritisieren, aber soll ja alles schön überschaubar bleiben

„Strongarm“: Beliebt, weit verbreitet im LARP und kostengünstig.

Hier haben wir eine schöne „Strongarm“, die man häufig auf dem LARP sieht, die ist auch gut geeignet und vergleichsweise günstig. Diese ist nicht motorisiert und wird nicht wie die beiden Blaster oben mittels Magazin geladen, sondern mit Trommel. Die Größenordnung ist sehr ähnlich der beiden Blaster „Stryfe“ und „Retaliator“.

Entscheidender Nachteil: Von Haus aus eine Rail an der Oberseite, also nur im Minmum erweiterbar und um ehrlich zu sein habe ich noch keine Erweiterung gesehen, die nicht ungefähr so groß wie die Waffe selbst wär und von daher vollkommen überproportioniert wäre.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir hoffen, dass dieser Artikel schonmal ein wenig bei der Orientierung helfen konnte, wenn es darum geht, den richtigen Blaster für das LARP zu finden!

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