Conbericht – One Night Drama von Waldritter e.v. (Gastbeitrag)

Am Freitag habe ich zum ersten Mal an einem „One-Night-Drama“ teilgenommen. Es war zudem
mein erster Besuch bei den Waldrittern in Herten. Hier meine Eindrücke. Am Freitag habe ich zum ersten Mal an einem „One-Night-Drama“ teilgenommen. Es war zudem
mein erster Besuch bei den Waldrittern in Herten. Hier meine Eindrücke. Das Haus, das die Waldritter in der Hertener Fußgängerzone gekauft haben und das sie nun sanieren,
ist riesig! Da darf man gespannt sein, was dort in Zukunft alles möglich sein wird. Schon jetzt befindet sich im Erdgeschoss eine Spielesammlung: Zwei Meter hohe Regale, mindestens 5 Meter lang, rappelvoll mit Brettspielen aller Art, die man dort ausleihen oder direkt vor Ort spielen kann. Für jeden Geschmack und jede Altersklasse, ist etwas dabei. Man kann dort Spiele ausleihen oder direkt vor Ort spielen. So etwas habe ich zuletzt in einem Berliner Cafe gesehen. Beeindruckend! Ansonsten befindet sich alles noch im Aufbau. Wie gesagt: spannend.
Die Organisatoren von den Waldrittern waren gut gelaunt, sehr offen und herzlich. Man hatte sofort das Gefühl, willkommen zu sein und dazu zu gehören; eine lockere, ungezwungene Atmosphäre.

Es gab zwei Spielrunden.

In der ersten Runde wurde ein Stehgreifspiel angeboten. Das Motto, zu demsich Kleingruppen etwas einfallen und hinterher aufführen sollten, war das Kinderlied „Fuchs, Du hast
die Gans gestohlen“. Toll, was man so alles aus einem Kinderlied machen kann! Da Vera das Spiel noch aufbereitet ins Netz stellen wird, möchte ich hier nicht zu viel verraten, nur ein Bild, das aus den Reihen der Spieler kam und das mich über beide Ohren grinsen lässt, wann immer ich daran denke: ein Fuchs drückt sich vor der Umschulung zum HÜTEHUND!
In der zweiten Runde ging es um Selbsterfahrung. Wir spielten in einer dystopischen Gesellschaft Anwärter aus den Slums auf ein Leben im Schlaraffenland. Wir wurden einem Test unterzogen, von dem wir nicht wussten, unter welchen Bedingungen wir gewinnen würden und dessen Vorzeichen sich in der jeder Spielrunde willkürlich veränderten. Es entwickelte sich zu einer Reise nach
Jerusalem, nur dass es für unsere Charaktere um Leben um Tod ging. Dieses Spiel hat mich eine Menge über mich selbst gelehrt. Wie agiere ich, wenn ich unter Druck
gerate? Denke ich zuerst an mich oder die anderen? Wie schnell werde ich aktiv? Bleibe ich bei einer Entscheidung oder schwanke ich hin und her? Wie leicht lasse ich mich von anderen beeinflussen? Macht mich die Angst ums Überleben zu einem Anführer, Außenseiter oder Mitläufer? Ich werde definitiv beim nächsten „One-Night Drama“ wieder mitmachen, falls der Termin passt. Es war eine tolle Erfahrung!

Author des Artikels:

Dieser Conbericht wurde geschrieben von Esther von Private Mystery. Der Larpbote sagt herzlichen Dank!

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Dieser Conbericht wurde geschrieben von Esther von Private Mystery. Der Larpbote sagt herzlichen Dank!

Tasos

Tasos

1996 war mein erstes LARP, seitdem lässt mich dieses tolle Hobby einfach nicht mehr los. Irgendwann habe ich dann diesen Blog gestartet, um etwas zur Community beizutragen. Ich freue mich, dass Du den Weg auf meine Seite gefunden hast!

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